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kanu smartkopf

 

...Cochem hat eine Tradition: Zwar nannte man es damals noch nicht so, aber für Udo Marx waren die Paddelgesellschaften, die in den zwanziger und dreißiger Jahren die Mosel zu Hunderten bevölkerten, "Öko-Tourismus".

Und genau darin sieht Marx, der seit zwölf Jahren einen Bioladen und seit vier Jahren einen Kanuverleih im Örtchen Ernst betreibt, eine Chance für die Region, jenseits von Riesling und Weinfesten.Wer in einem seiner Kanus oder Kajaks flussabwärts paddelt - oder sich faul treiben lässt -, bekommt einen anderen Blick auf die Landschaft. Die Dörfer mit ihren heimeligen Fachwerkfassaden treten zurück, das grünlich schimmernde Wasser des Flusses rückt in den Vordergrund. Libellen sirren vorbei, die steilen Weinberge bilden Schluchten, durch die sich die Mosel schlängelt. Lastschiffe gleiten riesenhaft vorüber, ihre Bugwellen lassen die kleinen Boote leise taumeln.

"Die Besucher, die hier normalerweise herkommen, fahren einmal im Ausflugsboot die Mosel rauf und runter", sagt Marx, der das auch für eine Mentalitäts- und vor allem Altersfrage hält. Mit seinem Kanu- und Radverleih will er jedenfalls jüngere Gäste ansprechen, besonders Familien...

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